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Konkrete Projekte

Noch immer ist die Basler Fasnachts-Welt auf der Suche nach einem geeigneten Standort. Geprüft wurden Optionen, ein eigenes Gebäude zu erwerben und dort ein eigenständiges Museum zu führen, ein Museum an ein Shop-in-Shop-Konzept zu binden, dessen Finanzierung über die Vermietung von Geschäften bei Produzenten aus dem Fasnachtsbereich läuft, aber auch Kooperationen mit Museen. Am weitesten fortgeschritten waren Gespräche mit dem Museum der Kulturen, die Basler Fasnachts-Welt dort anzusiedeln, die aber durch die Neuausrichtung und umfassende Umgestaltung des Museums unterbrochen werden mussten.

Die Basler Fasnachts-Welt konzentriert sich nebst einer in Zukunft möglichen Kooperation mit dem Museum der Kulturen zur Zeit darauf, eine breite politische Diskussion zu lancieren und hat im Grossen Rat einen Anzug initiiert, der möglichst breit abgestützt werden soll. Mit dem Anzug sollen Möglichkeiten geprüft werden, der Basler Fasnachts-Welt geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Insbesondere soll dies in die Diskussionen über die Neunutzung des Berri-Baus an der Augustinergasse geschehen und geprüft werden, ob die Basler Fasnachts-Welt dort untergebracht werden könnte. 

Der Berri-Bau dürfte im Rahmen des geplanten Neubaus des Naturhistorischen Museums frei werden. Zwar besteht zuerst noch Renovationsbedarf für das Gebäude, doch kann davon ausgegangen werden, dass das Gebäude auf dem Münsterhügel kaum ersetzt werden dürfte und der Kanton diese Renovation ohnehin leisten muss. Die Räumlichkeiten eignen sich nicht für sehr viele Nutzungen, eine Wohnnutzung ist von Raumprogramm her unwahrscheinlich. Aus Sicht der Basler Fasnachts-Welt wäre es ideal, einen Teil des Gebäudes für eine permanente Präsentation der Fasnacht zu benutzen. Es liessen sich eventuell auch Synergien mit dem Museum der Kulturen herstellen.