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Braucht die Basler Fasnacht ein Museum?


Einige sind der Meinung, dass man die Fasnacht nicht einsperren kann, sondern diese jeweils nach den «drey scheenschte Dääg» stirbt und damit vergänglich ist. Wir von der «Basler Fasnachts-Welt» sind davon überzeugt, dass man die Basler Fasnacht lebendig ausstellen und damit neue Einblicke, Überraschendes und Unbekanntes zu diesem grandiosen Ereignis gewinnen, erleben sowie erfahren kann. Der Verein setzt sich bereits seit über 10 Jahren für die Verwirklichung der Basler Fasnachts-Welt ein und verfügt über rund 400 unterstützende Gönnermitglieder. 
 
Das ganze Jahr hindurch hört man in den Strassen, Gassen und Häusern wie «pfiffe, gruesst und gschränzt» wird. Wir wollen, dass Frau Fasnacht ein eigenes Zuhause in Basel hat, wo sie stolz ihre Fasnachts-Geschichte(n) dem grossen Kreis von Laien und Aktiven aus dem In- und Ausland, aber auch unserem eigenen Nachwuchs präsentiert. 
 
«Man ist dem Basler nie so nahe wie an der Fasnacht - auch in der Kunst» hat Jean Tinguely einmal gesagt. Wäre es nicht erstrebenswert, wenn man diese Kunst der Aktiven auch mal nach der Fasnacht in aller Ruhe geniessen könnte? 
 
Seit 2003 zeigt das Museum der Kulturen in Basel den Teil zur Basler Fasnacht der Sonderausstellung «Teufel, Tod & Harlekin» als Dauerausstellung im Museum. Diese Ausstellung konzentriert sich aber vorwiegend auf die Larvenkultur in Basel. Wir wollen Ausstellungen über die unzähligen Facetten der Basler Fasnacht zeigen und als Ergänzung andere Fasnachten und Karnevals aus aller Welt präsentieren.